Anforderung der GoBD erfüllen

By 19. Februar 2018Allgemein

Durch die gesetzlichen Anforderungen der GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) (ehemals GDPdU) sind Unternehmen dazu angehalten, unter anderem eine eindeutige Zuweisung der Aufwands- und Ertragskonten zu den jeweiligen Steuerschlüsseln zu ermöglich und zu erfüllen.
Ab der SAP Business One Version 9.2 Patchlevel 10 haben Sie die Möglichkeit diese Anforderung zu erfüllen, indem Sie im System „Journalbuchungen nach Belegzeiten aufteilen“ einstellen.

„Journalbuchung nach Belegzeilen aufteilen“
Damit die Einstellung ab der nächsten Rechnung wirksam wird, müssen Sie in den Belegeinstellungen (Administration -> Systeminitialisierung -> Belegeinstellung -> Register „Allgemein“) das Feld „Journalbuchung nach Belegzeilen aufteilen“ auf „aufteilen“ stellen.
Referenzverknüpfungen einstellen
Damit im SAP Business One die Buchungstexte in der Journalbuchung angezeigt werden, nutzen Sie die Funktion „Referenzverknüpfung“. Für die Ausgangsrechnung stellen Sie folgendes ein:
Unter Administration -> Definition -> Allgemein -> Referenzfeldverknüpfung können Sie per Doppelklick auf die ersten Spalte der Zeile das Fenster „Referenzfeldverknüpfung – Auswahl – Ausgangsrechnung„ öffnen. Danach stellen Sie im Feld „Referenz 1 – Kopf“ den Wert „Artikel- /Servicebeschreibung“ ein. Die Einstellungen müssen einmal für jede gewünschte Belegart durchgeführt werden.

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Buchungstexte in Journalbuchungen anzeigen
Als letztes stellen Sie die Anzeige der Journalbuchung so ein, dass die Spalte „Referenz 1“ angezeigt wird. Dafür gehen Sie unter Finanzwesen -> Journalbuchung -> Formulareinstellung (rechte Maustaste) -> Register „Tabellenformat“ und setzen den Haken bei „Ref 1“ auf sichtbar.

Ab diesem Zeitpunkt kann der neue GoDB-Export genutzt werden.
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